Engelchen und Teufelchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Theater an der Volme 2012: Indra Janorschke und Dario Weberg. Foto: Stefan Kühle

1D/1H                                                                     

Uraufführung: Theater an der Volme, Hagen, 2012

2013/2014 Theatrallalla Frankfurt

2014 Schwebebühne Berlin

2014/2015 Theater Lauenburg

2015 Kleines Hoftheater Hamburg

2015 Theater "Die Remise" Kobern-Gondorf

2016 KultTour Südtirol

2016 Theater Pfifikuss Hohenlimburg

2016/2017 WTT Remscheid

 

Zunächst scheint alles nur ein Buchungsfehler des Managements zu sein: Engelchen und Teufelchen finden sich in ein und demselben Hotelzimmer wieder - ohne Fenster, ohne intaktes Badezimmer und mit nur einem Bett. Das Hotel sei leider ausgebucht, so die lapidare Antwort der Rezeption, man bitte die beiden, sich zu arrangieren. Während Teufelchen das Dilemma durch Misanthropie und gepflegten Sarkasmus kompensiert, verbirgt sich Engelchen hinter einer enervierenden Fassade aus guter Laune. Doch nach und nach dämmert es den beiden, dass hier nicht etwa der Zufall am Werk sein kann, sondern dass ihre beiden Chefs sie infamerweise in eine Art Zwangsurlaub verschickt haben, oder sollte man besser sagen: in eine Zwangstherapie? Denn die Obrigkeit sorgt mit heimtückischen Hokuspokus dafür, dass die beiden tiefere Einblicke in das eigene Seelenleben nehmen müssen als ihnen lieb ist...
Mit viel Situationskomik, Pointen und unerwarteten Wendungen fesselt "Engelchen und Teufelchen" ein ganz besonderes Gegensatzpaar aneinander – schicksalhaft, schonungslos und zum Schreien komisch.

 

Aufführungsrechte:

Chronos Theatertexte Hamburg

 

Theater an der Volme, Hagen 2012, Fotos: Stefan Kühle
Theater an der Volme, Hagen 2012, Fotos: Stefan Kühle

"Zwei Stunden beste Unterhaltung"

(Remscheider Generalanzeiger)

 

„Viel Applaus gab´s für Engelchen und Teufelchen… Von Anfang an streiten sich das redselige Engelchen und das grantige Teufelchen über alles Mögliche… und beginnen irgendwann sich zu analysieren. Teufelchen beschreibt schließlich sich und Engelchen am treffendsten: „Zusammen sind wir so etwas wie eine manische Depression“…. Das Stück von Stefan Schroeder gefiel, die Gags funktionierten, die Umsetzung passte.“
Westfalenpost / Westfälische Rundschau


"Die versehentliche Doppelbelegung eines Hotelzimmers ist der Horror für jeden Hotelgast. Loriots "Herren im Bad" Dr. Klöbner und Herr Müller-Lüdenscheid nebst Gummientchen können ein Lied davon singen. Doch des Einen Leid ist des Anderen Freud. Denn für den unbeteiligten Zuschauer können solche Zwangsgemeinschaften richtig amüsant sein. Ein guter Beweis dafür ist auch die neueste Produktion des Theatrallala, in der "Engelchen & Teufelchen" unter der Regie von Steffen Wilhelm ungewollt ihren Urlaub miteinander verbringen müssen.

Dabei ist der Teufel (Dieter Gring) doch ohnehin schon wenig begeistert von seinem Hotelzimmer. Grässliche Farben, noch grässlichere Musik und dann auch noch dieses freundliche Personal. Wie soll man sich hier als einfacher Teufel denn erholen können? Das Ganze wird aber erst zur richtigen Katastrophe, als dann auch noch ein Engel (Iris Reinhardt Hassenzahl) in seinem Zimmer auftaucht. Plötzlich dominieren Rosa, Klangschalen und gute Laune die fensterlose Kammer. Und das kann ein Teufel natürlich nicht lange aushalten. Dieser fürchterliche Buchungsfehler muss schnellstens aufgeklärt werden. Zu dumm nur, dass es im ganzen Hotel kein freies Zimmer mehr gibt. Selbst Dachboden, Besenkammer oder Hundehütte sind keine Option mehr. Engelchen und Teufelchen müssen sich wohl oder übel das Zimmer teilen, zumal auch ihre Chefs darauf bestehen. Doch wie sollen es derartig gegensätzliche Persönlichkeiten auf engstem Raum ohne funktionstüchtiges Badezimmer und mit nur einem Bett miteinander aushalten? Kann es wirklich Zufall sein, dass ausgerechnet sie Beide zusammen in ein Zimmer gesteckt wurden? Und kann diese Situation etwa noch schlimmer werden? Oh ja, sie kann!

"Engelchen & Teufelchen" ist eine sehr amüsante Komödie, deren originelle Grundidee von den beiden Schauspielern wunderbar auf die Bühne transportiert wird. Das Zwei-Personen Kammerspiel lebt von der Interaktion zwischen den beiden völlig konträren Figuren und von der Wandlung, die diese im Verlauf des Stückes vollziehen. Hier soll natürlich nicht zu viel verraten werden. Nur so viel sei gesagt: Engelchen und Teufelchen aus der ersten Hälfte sind nach der Pause kaum wiederzuerkennen. Und hier ist von den Schauspielern eine deutliche Wandlungsfähigkeit gefragt, die beide dann auch überzeugend abliefern ... Keine Frage: diese himmlische Zwangstherapie ist höllisch unterhaltsam!"

www.frankfurt-tipp.de

 

"Mit federn­der Leich­tig­keit insze­niert Lars Ceg­le­cki diese schwung­volle Komö­die mit Hen­rike Fehrs ... und Andreas Püst... Bis Engel­chen und Teu­fel­chen über den Tel­ler­rand schauen und die Posi­tion des ande­ren ein wenig ver­ste­hen kön­nen, hat der Zuschauer viel gelacht und ein wenig mehr Ver­ständ­nis im eige­nen Gepäck.

Fazit: Eine kurz­wei­lige und sehr erhei­ternde Komö­die mit einem wun­der­bar har­mo­nie­ren­den Schauspiel-Duo! Die­sen Schlag­ab­tausch zwi­schen Engel­chen und Teu­fel­chen... soll­ten Sie sich nicht ent­ge­hen lassen!"

www.kultumea.de

 

 

2016 am WTT Remscheid:

Kristina Otten und Björn Lukas, Regie: Claudia Sowa                                        Fotos: Jürgen Moll

2016 Kulttour Südtirol:

Gerdi Gufler und Hansjörg Ebnicher, Regie: Alexandra Hofer

2016 im Werkhof Hohenlimburg:

Alexandra Beer und Markus Beer. Foto: Sina Weber

2014 am Theater Lauenburg:

Henrike Fehrs und Andreas Püst, Regie: Lars Ceglecki. Fotos: Ben Bernschneider
Henrike Fehrs und Andreas Püst, Regie: Lars Ceglecki. Fotos: Ben Bernschneider

2013/2014 im Theatrallalla Frankfurt:

Iris Reinhardt-Hassenzahl und Dieter Gring, Regie: Steffen Wilhelm. Fotos: Sven Klügl.
Iris Reinhardt-Hassenzahl und Dieter Gring, Regie: Steffen Wilhelm. Fotos: Sven Klügl.